Neue Förderkonditionen für Energieeffizienzmaßnahmen
Zum 24. Januar 2020 wurden die Fördersätze für Energieeffizienzmaßnahmen deutlich erhöht. Im Gegenzug wird seit dem 1. Januar 2020 der Einbau von Heizungen, die rein mit fossilen Energieträgern betrieben werden (z.B. Brennwertheizungen Öl- oder Erdgas) nicht mehr gefördert.

So steigt die Höhe des Zuschusses im KfW-Programm 430 für die Sanierung bei Einzelmaßnahmen an Wohngebäuden von 10% auf 20%, bzw. von maximal 5.000 € auf 10.000 €.  Für Effizienzhäuser beträgt der Zuschuss zwischen 25% (EH 115 und EH Denkmal) und 40% (EH 55). In den KfW-Programmen 151 und 152 (Kreditförderung) steigt der Tilgungszuschuss ebenfalls auf diese Höhen. Gleichzeitig wird bei Effizienzhäusern der maximale Wert der förderfähigen Kosten von 100.000 auf 120.000 € erhöht, so dass Zuschüsse bzw. Tilgungszuschüsse in Höhe bis zu 48.000 € (EH 55) möglich sind.
Auch für Nichtwohngebäude wird im KfW-Programmen 218, 219 (Kommunen) und 277, 278 (Gewerbe) der Tilgungszuschuss erhöht:: für EH 100 auf 20% bzw. 200 €/m² und für EH 70 auf 27,5% bzw. 275 €/m². Für Einzelmaßnahmen wir der Tilgungszuschuss ebenfalls auf 20% bzw. 200 €/m² erhöht.

Im Gegenzug wird seit dem 1. Januar 2020 der Einbau von Heizungen, die rein mit fossilen Energieträgern betrieben werden (z.B. Brennwertheizungen Öl- oder Erdgas) nicht mehr gefördert. Öl-Heizungen werden gar nicht mehr gefördert, können bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus aber weiterhin für die energetische Berechnung berücksichtigt werden. Beim Neubau werden keine Effizienzhäuser mit Ölheizung mehr zur Förderung akzeptiert.

Die Förderung des Austauschs von Wärmeerzeugern erfolgt ausschließlich durch das BAFA und ist auf regenerative Wärmeerzeuger bzw. Hybridanlagen beschränkt.
Erdgas-Brennwertheizungen werden nur noch gefördert, wenn sie mit einem regenerativen Wärmeerzeuger (z.B. solarthermische Anlage) kombiniert sind oder darauf eingerichtet und innerhalb von 2 Jahren nachweislich nachgerüstet sind.

Anmerkung:
Da sich die Förderbedingungen jederzeit ändern können und diese Seite nicht immer aktuell gehalten werden kann, wird hier auf eine detailliertere Beschreibungverzichtet und stattdessen auf die Informationsangebote der Fördergeber (KfW und BAFA) verwiesen und nochmals betont, dass alle Angaben ohne Gewähr erfolgen. Die Förderinstitute legen keinen Wert auf eine gezielte Hinführung zu ihren Inhalten und pflegen ihre Links immer wieder zu ändern, so dass sich auch kein genauer Verweis auf die entsprechenden Förderprogramme einrichten lässt. Gern informiere ich Sie zu den Möglichkeiten in Ihrem konkreten Vorhaben im persönlichen oder telefonischen Gespräch.