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Förderung für Energieberatung
Energieberatung des vzbw
Kostenlose Einstiegsberatung für Eigentümer von Ein- bis Zweifamilienhäusern
Rechtsgrundlage: Gebäudeenergiegesetz vom 13.08.2020 (GEG)

Das am 1, November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt vom Eigentümer eines Gebäudes mit bis zu zwei Wohneinheiten, nach dem Erwerb sowie vor bestimmten Änderungen ein informatorisches Beratungsgespräch wahrzunehmen, welches unentgeltlich anzubieten ist (§48 bzw. §80 (4) GEG). Dieses Beratungsgespräch darf zwar grundsätzlich durch jede Person vorgenommen werden, die nach §88 zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigt ist, die Verbraucherzentralen (bzw. die Hamburger Energielotsen), erhalten Fördermittel für solche orientierenden Beratungsgespräche.
Energieberatung Wohngebäude
Vorort-Beratung / Individueller Sanierungsfahrplan
Rechtsgrundlage: Richtlinie über die Förderung der Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan) vom 28. Januar 2020
Eigentümer von Wohngebäuden können von Zuschüssen für eine umfassende Energieberatung für Wohngebäude profitieren. Die Zuschüsse betragen 80% der Beratungskosten, maximal 1.300 € für Ein- bzw. Zweifamilienhäuser und 1.700 € für größere Gebäude, und werden direkt an das beratende Unternehmen ausgezahlt, so dass der bzw. die Eigentümer(in) nur den Eigenanteil zahlt.
Energieberatung für Mittelstand, Kommunen
Rechtsgrundlage: Richtlinie Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme vom 13.11.2020
Geförderte Beratungsleistungen:
  1. Energieberatung in Form eines Energieaudits nach DIN EN 16247
  2. Energieberatung für Nichtwohngebäude nach DIN V 18599
    1. Energieberatungen für Nichtwohngebäude in Form eines energetischen Sanierungskonzepts auf Grundlage der DIN V 18599,
    2. Energieberatungen für den Neubau von Nichtwohngebäuden
  3. Contracting-Orientierungsberatung
Antragsberechtigt sind (bei gegebener Rechtsfähigkeit):
  • kommunale Gebietskörperschaften (Gemeinden, Städte, Kreise);
  • kommunale Zweckverbände nach dem jeweiligen Zweckverbandsrecht. Die Mitglieder dürfen ausschließlich inländische kommunale Gebietskörperschaften sein;
  • gemeinnützige Organisationen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Einrichtungen und Stiftungen im Sinne des § 5 Absatz 1 Nummer 9 des Körperschaftsteuergesetzes;
  • soziale und gesundheitliche Einrichtungen;– Kultureinrichtungen;
  • KMU mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland;
  • Nicht-KMU mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, deren Gesamtenergieverbrauch gemäß § 8 Absatz 4 EDL-G über alle Energieträger hinweg im Jahr höchstens 500.000 Kilowattstunden beträgt;
  • freiberuflich Tätige mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland.
Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen,
  • über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist;
  • die im laufenden Jahr sowie den vorausgegangenen zwei Steuerjahren einschließlich der Förderung nach dieser Richtlinie De-minimis-Beihilfen in einem Gesamtumfang von mindestens 200 000 Euro (im Fall von Unternehmen des Straßentransportsektors 100.000 Euro) erhalten haben;
  • die nach Artikel 1 der De-minimis-Verordnung von deren Geltungsbereich ausgeschlossen sind;–
  • die auf eigenes Personal mit der für eine Zulassung nach dieser Richtlinie erforderlichen Qualifikation zurückgreifen könnten.
Die Förderhöhe beträgt 80% der Beratungskosten, mit nach Beratungsleistung und Größe des Objekts gestaffelten Höchstbeträgen:
EBN Förderrichtlinie